Mittwoch, 26. September 2012

Proteste in Spanien - maßlose Gewalt gegen Demonstranten

Aufnahme der gestrigen Proteste und Aufruf
sich heute wieder auf dem
Plaza del Neptuno zu versammeln.
Dies ist zwar nicht unbedingt ein politisches Blog, aber es macht mich schon ein wenig stutzig, wenn ich in deutschen Medien die wenigen Berichte über die Proteste in Spanien lese. Erstmal bin ich über die geringe Anzahl im Gegensatz zu eher boulevardesken Themen erstaunt, aber noch mehr über die falschen Fakten. Es scheint, als werden nur die offiziellen Verlautbarungen wiedergekäut und keiner kritischen Betrachtung unterzogen. Wer wirklich ein, zwei Videos auf Youtube und Fotos über die Proteste von gestern gesehen hat, kann schon mit bloßem Auge erkennen, dass es sich hierbei um mehr als 3000 bis 6000 Menschen handeln muss.

Hier eine kleine Chronik der Proteste des gestrigen Abends in Madrid:


Am Anfang des Videos scheint Gewalt auch von einigen der Protestler auszugehen, doch heute musste die Polizei eingestehen, dass sie V-Männer unter den Demonstranten hatte, die genau in der Gruppe waren, die zur gewaltätigen Reaktion der Polizei führte. In diesem kurzen Video enttarnt sich ein V-Mann selber mit den Worten, dass er eine Kollege ist:



Wer des Spanischen mächtig ist hier ein Link zu einem Artikel der Huffington Post Spanien über die Proteste und den Kellner Alberto Casillas Asenjo, der Protestanten Zuflucht in der Cafeteria Prado gewährt und den Polizisten den Zugang verwehrt hathttp://www.huffingtonpost.es/2012/09/26/camarero-protegiendo-a-manifestantes_n_1915380.html

Die unglaubliche Gewalt, die von den Polizisten ausgeübt wird, macht einfach nur fassungslos, traurig und wütend. Besonders, weil sie gegen Menschen gerichtet wird, die einfach Gebrauch von ihrem Grundrecht auf freie Meinungsäußerung und Versammlungsfreiheit machen. Die Szenen erinnern zeitweise eher an einen Bürgerkrieg. Diesen massiven Gewalteinsatz als gerechtfertigt zu bezeichnen, ist einfach nur Hohn. Banken und die Interessen der Finanzindustrie scheinen dieser Tage wunderbar geschützt zu werden, der Schutz der Bürger und Menschen Europas scheint dabei eher untergeordnet. Von deutschen Medien wünschte ich mir, dass sie mal etwas genauer hinschauen und anstatt Artikel mir lauter technischen Details zur Eurokrise im Minutentakt zu veröffentlichen. Bei einigen Artikeln fragt man sich wirklich, ob da jemand die Fakten auch überprüft oder nur die Agentur-Meldungen oder offiziellen Verlautbarungen mit veränderter Satzstruktur wiedergibt.

Generell sollte nicht vergessen werden, wer Schuld ist an der ganzen Krise: die Banken und Finanzindustrie. Außerdem sollte man sich fragen, warum die Menschen Europas mit ihren Rechten und ihrem Geld dafür bezahlen sollen, was die Banken angerichtet haben und nicht die Völker gegeneinander ausspielen.

Rezept: Bircher Müsli

Auf dem Tisch sah das Bircher Müsli etwas appetitlicher,
als auf diesem Foto aus.
Wer sein Frühstück etwas aufpeppen möchte, hier ein Rezept für Bircher Müsli. Man benötigt:

  • 4 EL zarte Haferflocken
  • 1 Messerspitze Zimt
  • 1 Birne
  • 1 Apfel
  • 1 TL Zitronensaft
  • 150 g Vollmilchjoghurt
  • 2 EL flüssiger Honig

  1. Zimt und Haferflocken vermischen und 125 ml kaltes Wasser hinzufügen. Das ganze zugedeckt über Nacht im Kühlschrank quellen lassen.
  2. Birne und Apfel waschen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Den Apfel reiben oder in sehr kleine Würfel schneiden und mit dem Zitronensaft vermengen. Anschließend mit dem Joghurt und den Haferflocken vermengen.
  3. Die Birne in Würfel schneiden und auf das Müsli streuen und Honig darüberträufeln. Wer mag, kann das Müsli noch mit etwas Zimt bestäuben. Fertig!

Dienstag, 25. September 2012

Rezept: Linsensuppe

Speck, Suppengrün und Zwiebeln dünsten vor sich hin.
Im Zuge meines Vorhabens mehr selber zu kochen und weniger Dosen oder Tüten aufzumachen, habe ich mir heute eine Linsensuppe gezaubert. Das Schöne daran: man muss einmal kochen und kann zwei Tage essen. Das ganze hat jetzt zwar etwas länger gedauert, als eine Dose zu öffnen, der Aufwand hat sich aber gelohnt, weil das Ergebnis viel leckerer und sicherlich ebenso gesünder ist.

Wer die Suppe nachkochen möchte benötigt folgende Zutaten:

  • 4 kleine oder 2 große Zwiebeln
  • 1 Bund Suppengrün
  • 1/2 Bund Petersilie (war bei mir beim Suppengrün schon dabei)
  • 1-2 Löffel Apfelessig
  • Salz und Pfeffer
  • ein Lorbeerblatt
  • 500 g Kartoffeln
  • 300 g braune Linsen
  • 150 g geräucherter durchwachsener Speck
Und so geht's:
  1. Speck würfeln. Zwiebeln und Suppengrün schälen, waschen, Würfeln.
  2. Den Speck in einem großen Topf knusprig auslassen. Anschließend Suppengrün und Zwiebeln dazugeben und etwas andünsten. 1,2 Liter Wasser und die Linsen und das Lorbeerblatt hinzugeben. Das ganze 1 Stunde bei mittlerer Hitze kochen lassen. Nach 30 Minuten die Kartoffeln hinzufügen, salzen und pfeffern sowie den Apfelessig hinzugeben.
  3. Am Ende den Eintopf anrichten und mit Petersilie bestreuen. Fertig!
Dazu kann man etwas Brot reichen wer mag. Die Menge reicht für ca. 4 Personen. 




Mit Petersilie wurde bei mir nicht gegeizt.

Mein "Code Year"

Python ist installiert. Es kann losgehen!

Nachdem ich schon seit geraumer Zeit plane HTML oder irgendeine eine Programmiersprache zu erlernen, habe ich nun endlich die Sache in Angriff genommen und mich in einen Kurs auf coursera.org eingeschrieben. Auf coursera.org bieten Universitäten aus dem englischsprachigen Raum kostenlose Kurse zu verschiedenen Themen, wie z.B. auch zum Erlernen der Grundlagen des Programmierens an. Der Kurs für den ich mich eingeschrieben habe, wird von der University of Toronto angeboten und von Jennifer Campbell und Paul Gries betreut und nennt sich "Learn to Program: The Fundamentals". Nachdem man für den Kurs keinerlei Vorkenntnisse braucht, scheint das ganze perfekt für mich zu sein. Insgesamt läuft er über 7 Wochen und hat einen Arbeitsaufwand von 6-8 Stunden pro Woche. Der Kurs hat diese Woche begonnen und ich freue mich schon riesig darauf etwas zu lernen, von dem ich noch nicht allzu viel Ahnung habe und bin allen Leuten dankbar, die dieses Angebot möglich machen.

Freitag, 7. September 2012

Alltagsbildung: Life Hacks oder wie man Bananen schält

Nach dem Betrachten dieses Videos habe ich mich gerade gefragt, ob ich Bananen bisher komplett umständlich geschält habe. Man lernt nie aus...

(via  Epiphanized)

Freitag, 24. August 2012

Abgeordnetenbestechung in Deutschland nicht strafbar


Es ist skandalös, aber Abgeordnetenbestechung ist in Deutschland nicht strafbar. Wer? Was? Wo? Video gucken!


Auch der Meinung, dass das geändert werden sollte?! Hier eine Petition an die Abgeordneten des Bundestages:


Sonntag, 22. Juli 2012

cows & cows & cows

Die Antwort auf die Frage, was Kühe machen, wenn keiner hinschaut: sie tanzen! Und machen andere merkwürdige Dinge. Bitte nicht vor dem Einschlafen schauen :)

by cyrak

Freitag, 9. Dezember 2011

Mein Tipp: Treteimer Tip



Ich musste mir letztens einen neuen Mülleimer kaufen und habe dabei festgestellt, dass dabei die meisten Modelle entweder hässlich oder super teuer sind. Oft trifft leider beides zu. Nun ist ein Mülleimer ja per se nichts was unbedingt wunderschön sein muss, wenn man ihn verstecken kann. Aber wenn man wie ich in einer Mini-Wohnung wohnt, sieht man leider alles und da ist es schon angenehmer, wenn die Gegenstände, die man täglich sieht und benutzt ansprechend gestaltet sind. Leider habe ich diesen Mülleimer zu spät gesehen. Für mich bzw. meine Wohnung wäre er perfekt gewesen, weil er erstens weiß ist und zweitens keine merkwürdigen Muster oder sonstige "Verschönerungen" aufweist. Manchmal ist schlicht besser. Gesehen habe ich ihn hier.






Wie gesund ist Spinat?


Spinat, originally uploaded by viator.
"Spinat enthält Carotinoide, die immunsystemstärkend, antioxidativ und krebsvorbeugend wirken können. Magnesium und Mangan, wichtige Allroundwirkstoffe, sind im Spinat reichlich vorhanden, ebenso B-Vitamine, Vitamin C und Lutein."

Quelle: www.krebsgesellschaft.de